2. Arnsberger Schlaganfalltag | Samstag, 19.10.2011

Auf Initiative der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft werden am Samstag, den 29. Oktober 2011 - im Rahmen des "World Stroke Day" - bundesweit Aufklärungskampagnen zum Thema „Schlaganfall" durchgeführt.

Im St. Johannes-Hospital findet an diesem Tag der 2. Arnsberger Schlaganfalltag statt.


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Demenz-Projekt Arnsberg

Am Samstag, 16.04.2011 ist der Film "Leben mit dem Vergessen" vom Demenz-Projekt Arnsberg im ZDF-Infokanal ausgestrahlt worden.

Er stellt die Arnsberger Aktivitäten zum Thema Demenz vor und enthält u.a. Interview-Szenen mit Akteuren aus den Arnsberger Demenz-Netzwerken. Aus unserer Sicht ein gelungenes Portrait, dass Demenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt und Beispiele liefert, wie wir damit umgehen können.

Der Beitrag hat eine Länge von 15 Minuten und ist zur Zeit auch online zu sehen: Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLink zum Film


150 - Jahre JoHo

Medizin, Pflege und Therapie zum Mitmachen, Verstehen und Anfassen.
Anlässlich der 150-Jahr-Feier öffnet das St. Johannes-Hospital Neheim seine Pforten für die Bevölkerung.


Wie funktionsfähig ist die Lunge? Wie bedient man modernste Röntgentechnik?
Wie sieht der Arbeitsalltag in der Psychiatrie aus? Anschauliche Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen interessierte Bürger kommenden Freitag und Samstag im St. Johannes-Hospital. Die Mitarbeiter des Krankenhauses, sowie Vereine, Selbsthilfegruppen, Freunde und Förderer laden zum gemeinsamen Feiern und Entdecken ein.

Das gesamte Hospital wird auf den Beinen sein, um allen Interessierten mit ihrem umfang- und ideenreich gestalteten Programm den Krankenhausalltag etwas näher zu bringen.

Durch Demonstrationen neuester Untersuchungsmethoden und Vorstellungen der einzelnen Stationen sollen Ängste vor dem sonst so unbeliebten Krankenhaus genommen werden. "Unser 150-jähriges Jubiläum ist der optimale Rahmen, um mit unseren Mitarbeitern, Kooperationspartnern, Förderern und allen Interessierten Geburtstag zu feiern und Aktionstage zu veranstalten", so Hubert Cloer, Kuratoriumsvorsitzender des St. Johannes-Hospitals.

In Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen des Hospitals und des St. Johannes-Pflegezentrums wird auf mehreren Etagen des Haupt- und Nebengebäudes, sowie auf der Gesundheitsmeile (Springufer) und im Pflegezentrum ein vielfältiges Spektrum dessen, was die Patientenversorgung im Jo-Ho auszeichnet, präsentiert, sodass sich die Bevölkerung hautnah von der im Jo-Ho geleisteten Arbeit überzeugen kann.

Diese hervorragende Arbeit am und mit den Menschen und die jährlich steigenden Fallzahlen des St. Johannes-Hospitals sprechen für eine ausgezeichnete Annahme des Krankenhausangebotes im Hochsauerlandkreis. „Unsere gute Auslastung liegt in der Nutzung modernster Medizintechnik, der beispielhaften Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeben sowie in der Jahrzehnte langen und lebendigen Zusammenarbeit mit den Fördervereinen, Selbsthilfegruppen und ehrenamtlich Tätigen begründet“, resümiert Hubert Schulte, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin.

Beginnend mit fünf Betten zur Kranken-, Armen- und Waisenpflege nutzt das St. Johannes-Hospital heute 244 Betten zur medizinischen, pflegerischen, diagnostischen und therapeutischen Versorgung in den Fachgebieten Geriatrie, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Radiologie/Nuklearmedizin. „Das neue Haus in alten Mauern“, wie es der verstorbenen Kuratoriumsvorsitzende Egon Mühr beschrieb, durchlebte in den vergangenen 150 Jahren einen vielfältigen Wandel. Unzählige Baumaßnahmen, Modernisierungen, Fachabteilungswechsel und die Anpassungen an stetig wechselnde wirtschaftliche, politische und soziale Gegebenheiten veränderten nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Hospitals. Doch eines ist geblieben: WIR IM JOHO. Die Mitarbeiter und Freunde des Hospitals freuten sich allen Interessierten ihren Wirkungskreis und ihre Verbundenheit mit dem JOHO am 02. und 03.07.2010 nahe zu bringen und die Besonderheiten ihres Krankenhauses vorzustellen.

Denn das Hospital biete neben der hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Versorgung und Diagnostik und der zeitgemäßen technischen Ausstattung eine Vielzahl im Hochsauerlandkreis einzigartiger Disziplinen und Angebote: so versorgt die Innere Medizin nicht nur Patienten mit allgemeinen internistischen Erkrankungen, sondern hält auch eine hämato-onkologische und eine gastroenterologische Spezialisierung vor.

Die neurologische Abteilung des Neheimer Krankenhauses zeichnet sich durch die Behandlungen aller neurologischen Krankheitsbilder aus. Ein für das Einzugsgebiet sehr wichtiger und einzigartiger Eckpfeiler dieser Abteilung bildet die Stroke Unit, in der die unfassende Schlaganfallfrühversorgung erfolgt.
Hinzukommend stellt auch die psychiatrische Abteilung des JoHo`s eine Besonderheit dar, da sie mit den drei Stationen und der psychiatrischen Tagesklinik die Akutversorgung für psychische Erkrankungen im westlichen Sauerland und den angrenzenden Kreise übernimmt. Ergänzend setzt im St. Johannes-Hospital die Fachabteilung für Geriatrie Zeichen in der patientenorientierten und lebensqualitätverbessernden Versorgung älterer Menschen ein Glanzlicht in der Gesundheitsversorgung im Hochsauerlandkreis. Diese Bemühungen um die Belange älterer Menschen werden einmal mehr durch die Eröffnung der Kognitiven Geriatrie am 05.07.2010 deutlich. Diese Station ist ganz speziell für Patienten mit dementiellen Begleiterkrankungen eingerichtet.

Getragen werden diese zukunftsorientierten und entsprechend der demografischen Entwicklung ausgerichteten Fachabteilungen durch ihre speziell und umfassend geschulten Mitarbeiter. So begleiten beispielsweise die Mitarbeiterinnen der familialen Pflege die Patienten nicht nur auf ihrem Weg durch das Krankenhaus, sondern auch zurück in das heimische Umfeld. Sie schulen auf Wunsch in Pflegekonzepten und unterstützen so die weitere ambulante Versorgung in den eigenen vier Wänden.

Auch der umfassende und fachbereichsübergreifende Einsatz von Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten spiegelt das facettenreiche Versorgungsspektrum des St. Johannes-Hospitals wieder.

Doch das allein macht das JoHo noch nicht zu einem besonderen Ort des Miteinanders, an dem sich Patienten, Mitarbeiter und Besucher gut aufgehoben fühlen.
Diese besondere Atmosphäre verleiht der Einsatz der vinzentinischen und indischen Ordensschwestern, die warmherzige Unterstützung der ehrenamtlich helfenden „gelben Damen“ und natürlich die christlichen Grundwerte.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen das „Wir im JOHO“-Gefühl mit zu erleben und zu feiern!


150 Jahre JoHo

  • Programmheft zur 150 Jahr Feier
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Steptokokken im St.Johannes-Hospital

Aktionskünstlerin unterstützt den internationalen Tag der Händedesinfektion

Unter dem Motto „Save Lives: Clean Your Hands“ kam das St. Johannes-Hospital Neheim dem Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach und rückte die Händehygiene wieder ein Stück näher in den Blickpunkt
der täglichen Arbeit.


Entsprechend der Angaben der WHO können 20 – 30 % aller Krankenhausinfektionen durch fach- und sachgerechte Händedesinfektion vermieden werden. Damit diese Tatsache im täglichen Arbeitsfluss nicht in Vergessenheit gerät, ruft die WHO in jedem Jahr am 5. Mai zu einem internationalen Tag der Hände-desinfektion auf. Doch da die Händehygiene vom Grundsatz her kein sehr spannendes Thema ist, holte sich das St. Johannes-Hospital in diesem Jahr Schwester Heppa Titis von der medizinischen Comedygruppe „die Steptokokken“ zu Hilfe.

Mit sehr viel Witz, Charme aber auch dem notwendig Nachdruck unterstützte die Unterhaltungskünstlerin Elisabeth Flämig die Pflegefachkräfte Birgit Kiefer und Alexander Huckschlag bei ihrem Rundgang durch das Hospital. Bewaffnet mit einer Schwarzlichtbox und fluoreszierendem Händedesinfektionsmittel wurde die Effektivität der Händedesinfektion aller Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte überprüft. Um noch verbliebene Viren zu eliminieren, arbeitet Schwester Heppa Titis mit einem Staubsauger oder schlug die Keime innerhalb ihrer Pflasterfahnung mit dem Saxophon in die Flucht. Hochprofessionell, schwungvoll und sehr abwechslungsreich begleitete die Steptokokke den internationalen Tag der Händedesinfektion und stellte für Patienten, Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen einen besonderen Höhepunkt im Krankenhausalltag dar.

Natürlich wurde der ernstzunehmende Hintergrund der Veranstaltung nicht außer acht gelassen, denn neben dem humorvollem und virulenten Showakt bot Ramona Pospiech, die Hygienefachkraft des St. Johannes-Hospitals, halbstündliche Vorträge und praktische Übungen zur Händedesinfektion an. „Es war eine sehr gelungene und informative Veranstaltung, und wir freuen uns schon sehr die Steptokokken anlässlich unserer 150-Janhr-Feier am 02. und 03. Juli 2010 wieder im St. Johannes-Hospital begrüßen zu dürfen“, resümierte Antje Blettermann.

Fusion der beiden Krankenhäuser St. Johannes Hospital und Karolinen Hospital

In einer gemeinsamen Sitzung am Dienstagabend, den 15. Dezember 2009 haben die Kuratorien beider Neheim-Hüstener Krankenhäuser die Fusion zum 1. Januar 2010 beschlossen.

Die beiden Vorsitzenden Hubert Cloer und Wennemar von Fürstenberg unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen. Damit sollen beide Häuser in Zukunft in einer Trägergesellschaft an 2 Standorten das Gesundheits- und Krankenhauswesen in der Stadt Arnsberg stärken und bereitmachen für die zukünftigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfordernisse.

Nach Vollzug dieses ersten Schrittes ist es der erklärte Wille der neuen Gesellschaft das dritte Arnsberger Krankenhaus, das Marien-Hospital in Alt-Arnsberg, sobald wie möglich in diese neue Klinik Gesellschaft einzubinden. Ziel dieser Allianz ist die Sicherung einer optimalen medizinischen Versorgung der Bürger der Städte Arnsberg und Sundern und der gesamten Region. Der Weg das Leistungsspektrum weiter auszubauen, Schwerpunkte zu schaffen und neue Behandlungskonzepte zu ermöglichen sowie die wirtschaftliche Situation zu stärken soll hiermit beschritten werden.

Gleichzeitig mit dem Fusionsbeschluss schieden aus dem Neheimer Kuratorium Dr. Manfred Korte als ordentliches Mitglied und Pastor Franz Schnütgen als beratendes Mitglied aus. Dafür wurde Freiherr Wennemar von Fürstenberg in das Gremium gewählt. Das Kuratorium der Stiftung St. Johannes besteht nunmehr aus Hubert Cloer (Vorsitzender), Pfarrer Stephan Jung (stellv. Vorsitzender), Norbert Runde, Reinold Kerkhoff und Freiherr Wennemar von Fürstenberg.

Aus dem Kuratorium der Stiftung Karolinen Hospital schieden Ernst Fisch, Dr. Hans Jäcker und Friedel Menze aus. In das neue Kuratorium wurden dafür Hubert Cloer, Norbert Runde und Reinold Kerkhoff gewählt. Somit besteht das Gremium in Hüsten nun aus Freiherr Wennemar von Fürstenberg (Vorsitzender), Pfarrer Dietmar Röttger (stellv. Vorsitzender), Hubert Cloer, Norbert Runde und Reinold Kerkhoff. Der neu fusionierten Krankenhausgesellschaft wird demnächst ein Aufsichtsrat als Trägergremium vorstehen.

2. Aktionstag der "AKTION Saubere Hände" im St. Johannes Hospital

Am 12.11.2009 fand in der Zeit von 10:00 -14:00 Uhr im St. Johannes Hospital
der zweite Aktionstag der „AKTION Saubere Hände“ statt.


Die Aktion, die durch das Bundesgesundheitsministerium gefördert wird, hat es sich zum Ziel gemacht, bis zum Jahre 2010 die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Krankenhäusern in Deutschland zu etablieren.

Am Aktionstag fanden parallel zwei Aktionen statt. Zum einen hielt die Hygienefachkraft des St. Johannes Hospitals, Ramona Pospiech, mehrere kurzweilige Vorträge zu den Themen Händedesinfektion, Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern sowie zur Handhabung von Handschuhe. Es fanden sich zahlreiche Zuhörer ein, die auch nach den Vorträgen in angeregten Diskussionen ihr Fachwissen und Interesse rund um das Thema Händehygiene unter Beweis stellten.

Darüber hinaus zog ein Team, ausgerüstet mit „Wir machen mit“ Postern, einer Schwarzlichtbox, Desinfektionsmittel und Informationsmaterialen zur korrekten Händedesinfektion, durch das Krankenhaus. Mit Hilfe der Schwarzlichtbox und einem speziell angereichertem Händedesinfektionsmittel konnte die Mitarbeiter des medizinischen Dienstes und des Pflegedienstes des Hauses Schwachstellen aber auch positive Aspekte ihrer eigenen Händedesinfektion aufdecken.

Außerdem wurden Poster mit dem Slogan „Wir machen mit“ auf jeder Station angebracht. Auf diesen Postern unterschrieben alle Mitarbeiter und dokumentierten so nachdrücklich, dass sie hinter der Aktion stehen!

Begleitet wurde das Team rund um die Schwarzlichtbox von einer „BGW konformen Pflegefachkraft“. Diese erfüllte alle Kriterien, welche die Berufsgenossenschaft vorgibt, wie z.B. die richtige Bekleidung, das richtige Schuhwerk, das korrekte hygienische und ein entsprechend der arbeitssicherheitstechnischer Vorgaben angepasstes Erscheinungsbild (kein Schmuck, zusammengebundene Haare).
Der Aktionstag endete um 14:00 Uhr.

Die Betriebsleitung dankt allen Mitarbeitern, die an diesem Tag tatkräftig mitgewirkt haben und dazu beitrugen die Händehygiene noch ein Stück mehr in den Fokus unserer täglichen Arbeit zu rücken!

Neue Praxisanleiterin

Neue Praxisanleiterin unterstützt die praktische Ausbildung im St. Johannes-Hospital

Um die Qualität der praktischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung zu sichern, dürfen laut dem Gesetzgeber nur noch die Betriebe Pflegekräfte ausbilden, die über eine ausreichend Anzahl von qualifizierten Praxisanleitern verfügen.
Vor diesem Hintergrund konnten in der Bildungsstätte Arnsberger Krankenhäuser jetzt 7 neue Praxisanleiter-/innen nach erfolgreichem Abschluss ihrer zweihundertstündigen Weiterbildung ihre Zeugnisse entgegennehmen.
Aufgabe der neuen Praxisanleiter ist es die Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege in den drei Arnsberger Krankenhäuser noch intensiver zu betreuen und den Theorie- Praxis- Bezug zu sichern.

Im Jo-Ho gratulieren wir ganz herzlich Frau Marie-Doreen Jähnke!

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt!

Seit dem 01.10.2009 drücken im St. Johannes-Hospital 16 neue Gesundheits- und Krankenpflegeschüler die Schulbank.

Nach dem ersten theoretischen Unterricht sind unsere neuen Schüler Natalie Kuzmann, Tobias Winkelmann, Christoph Schiminowski, Marcel Scheiwe, Janina Santos Cid, Giuglietta Salerno, Markus Rohe, Joanna Mattheissen, Roxanne Lipko, Natalie Kuska, Sabine Fettin, Kristina Edig,  Jeannine Dorn-Slodowski, Lisa-Marie Bock, Celine Bartmann und Darja Arndt nun auch auf den Stationen eingesetzt.

Die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege dauert 3 Jahre und wird von der Bildungsstätte Arnsberger Krankenhäuser gesteuert.
Der theoretische Unterricht findet in den Räumlichkeiten der Bildungsstätte in Neheim statt. Die praktischen Einsätze absolvieren die Auszubildenden in den drei Arnsberger Krankenhäusern (Karolinen-Hospital Hüsten, Marienhospital Arnsberg und St. Johannes-Hospital Neheim) sowie in weiteren kooperierenden Einrichtungen des Gesundheitswesens (ambulante Krankenpflege, Altenhilfeeinrichtungen, Hospiz usw.).

Wir wünschen allen Auszubildenden einen guten Start und viel Erfolg!

Weltalzheimer-Tag

Seit März 2008 befindet sich im St. Johannes- Hospital einer von drei Versorgungsstützpunkten des Projektes Demenz Arnsberg „Weiter Denken“.

Die Stadt Arnsberg führt ein dreijähriges Modellprojekt „ Arnsberg als Lernwerkstatt Demenz“ durch, dass von der Robert- Bosch-Stiftung finanziert wird.

Experten und Ehrenamtliche wollen sich stark machen:“ Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“. Dazu wurden unter anderem, drei Versorgungsstützpunkte gegründet, die im Stadtgebiet  Arnsberg verteilt sind.

Die Ziele des Projektes:

  • Die Lebensqualität der Familien, insbesondere der pflegenden Angehörigen und der Betroffenen  zu verbessern.
  • Die Stimme von Menschen mit Demenz hörbar machen, ihre Lebenswelt erschließen.
  • Ihre Teilnahme am Leben in der Kommune und der Gesellschaft ermöglichen.
  • Formen der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Demenz schaffen.
  • Das Thema Demenz enttabuisieren
  • Die Abschottung und Isolation der Betroffenen entschärfen.
  • Die Öffentlichkeit, die Medien, die Kulturschaffenden, Industrie, Handel und Handwerk und besonders auch die Politiker sensibilisieren und zum Handeln zu bewegen.
  • Darüber hinaus sind Institutionen und Organisationen unterschiedlichster Trägerschaften aufgerufen, mitzuwirken, denn ein Netzwerk vor Ort ist der Schlüssel zum Erfolg.

Lösungen

Das Projekt sucht nach guten Lösungen, um diese Ziele zu erreichen.


Das Aktionsprogramm „ Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ wird innerhalb des Projektzeitraumes  gezielte Maßnahmen umsetzen, um die  Lebenssituation der Erkrankten und Angehörigen  in unserer Stadt zu verbessern.


Es gibt bereits eine Vielzahl von Hilfsangeboten, die den Alltag der Erkrankten erleichtern.


Aber viel zu wenig kennen diese Angebote und es müssen darüber hinaus mehr geschaffen werden. Um hier Transparenz zu schaffen und gezielt über die verschiedensten Angebote zu  informieren gibt es drei Versorgungsstützpunkte, von denen einer hier im JO-HO, Haus D untergebracht ist. Hier werden Betroffene unentgeltlich und umfassend beraten.


Um das Projekt noch mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen diente z. B. der Info- Stand vor dem JO-HO zum Weltalzheimer-Tag , am 21.09.09. ( siehe Foto)


Erfreulicherweise wurde er gut angenommen. Viele Interessierte nahmen das Angebot der Beratung, Gespräche, Anfragen, Info- Materialien usw. an.


Die Nutzen dieses Projektes für unsere Patienten und deren Angehörigen liegen darin, schnelle und unbürokratische Beratung, sowie formelle  Hilfen , auch im niederschwelligen Bereich vermittelt zu bekommen.


Die vernetzten Strukturen des Projektes beinhalten ein umfassendes Hilfsangebot.


Dadurch kann die Lebensqualität  der Betroffenen konkret verbessert werden.


Beate Botte

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