Bildgebende Diagnostik
Unter der Leitung von Hubert Schulte deckt die Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin das gesamte Spektrum der bildgebenden Diagnostik ab.
In der Röntgenabteilung werden alle für die Behandlung der Patienten des St. Johannes-Hospitals notwendigen Röntgenuntersuchungen einschließlich digitaler Durchleuchtungen durchgeführt.
Der klassische Röntgenfilm hat hierbei ausgedient.
Digitale Speicherfolien erlauben eine Bildverbesserung bei Strahlendosisverminderung.
Die ebenfalls digitale Durchleuchtungseinheit ermöglicht darüber hinaus eine selektive Gefäßdarstellung und Platzierung von Kathetern für neurologische oder onkologische Behandlungsmethoden z.B. im Rahmen der Krebs- oder Gefäßtherapie.
Für Schichtaufnahmen des Körpers, des Kopfes, der Wirbelsäule und der Gelenke stehen ein Mehrzeilen-Spiralcomputertomograph modernster Bauart und ein Hochfeld-Kernspintomograph der aktuellsten Mehrkanal- Gerätegeneration zur Verfügung. In Abhängigkeit von der klinischen Problemstellung ermöglicht diese Technik z.T. den vollständigen Verzicht auf Röntgenstrahlungen.
Insbesondere die Kernspintomogrphie kann neben der nochmals verbesserten morphologischen Darstellung z.B. des Schädels oder der Wirbelsäule auch funktionelle Untersuchungen und nichtinvasive, also schonende Gefäßuntersuchungen realisieren.
Modernste, so genannte parallele, Messmethoden verkürzen hier zudem die Untersuchungszeit erheblich- bei gesteigerter Bildqualität im Vergleich zu älteren Geräten.
Im nuklearmedizinischen Bereich steht eine als Emmisionscomputertomograph ausgerüstete Gamma-Kamera zur Verfügung. Mit diesem Gerät können Funktionsaufnahmen vieler Organe ebenfalls in der so genannten Schnittbildtechnik durchgeführt werden. Diese Methode dient z.B. dem Nachweis von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße.
Die Untersuchungen der Knochen (Skelett- Szintigraphie), der Schilddrüse, der Lungen und der Nieren geben den behandelnden Ärzten unseres Hauses- wie auch den Ärzten der Nachbarkrankenhäusern weitere wichtige diagnostische Informationen.
Bei unklaren Entzündungswerten kann eine so genannte Entzündungsszintigraphie häufig erst den entscheidenden Hinweis liefern.
Die moderne digitale Ausstattung unserer Abteilung ermöglicht bei allen radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen die vom Gesetzgeber geforderte, möglichst niedrige Strahlendosis zu gewährleisten.
Das so genannte PACS stellt die Befunde allen an der Behandlung beteiligten Ärzten zur Verfügung. Die Fachkenntnis der Ärzte und der medizinisch- technischen Assistenten stellt die optimale Betreuung und Begleitung unserer Patienten sicher.


